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Hexenmedizin PAPPELHARZ ...

Pappelknospen Räuchern Sammeln Pappel Knospen Harz Pappelharz Wirkung Räucherwerk Räucherstoff Räucherpflanze Hexenmedizin Räucherlexikon

Wie so oft, ist in unserem Bewusstsein manchmal auch im Bereich der Räucherpflanzen und ihrer Räuchersubstanzen die Vorstellung verankert, dass nur "exotische" Harze besonders wohlduftend sind und uns mit überraschend süßlichen Gerüchen verwöhnen können. Viele dieser Harze haben deswegen ganz selbstverständlich einen Ruf als "Seelenbalsam" erhalten und werden dahingehend immer wieder empfohlen. Allerdings können sie nur im Handel erworben, nicht aber selbst (naturspirituell) gesammelt werden.

 

Leider kaum in Gebrauch ist das - fast wie Bernstein tief orange leuchtende - PAPPELHARZ aus der Natur unseres Landes, welches solchen exotischen Harzen in Duft und Wirkung vollkommen gleichwertig ist, eben nur nicht in seiner Bekanntheit für die Räucherkunde...

Es ist an der Zeit, dass dieser alte und fast vergssene Räucherstoff wieder stärker in unser Bewusstsein für die Geschenke und Heilmittel aus unserer angestammten Natur gebracht wird!

 

Pappeln gehören zu den eindrucksvollsten Bäumen in der heimischen Natur. Ihre mächtigen, oft meterdicken Stämme und ihre enormen Höhen, besonders entlang von großen Flüssen in Auwäldern, lassen uns erstaunt nach oben blicken und ihre grobrissige Rinde fasziniert berühren. Meistens handelt es sich heute um Zuchtformen von Pappeln, die aus den europäischen Pappeln und verschiedenen nordamerikanischen Pappelarten gekreuzt wurden, um den Holzertrag zu steigern. Keine anderen Bäume wachsen schneller als Pappeln. Ihre Blätter haben meistens eine dreieckige oder leicht ovale Grundform und sind dunkelgrün, im Frühjahr frisch ausgetrieben rötlich überhaucht. Im Frühsommer schweben die Samen zusammen mit der "Pappelwolle", die ein gutes Material zum Entfachen von Feuer ist, durch die Luft. Pappeln werfen im Herbst ihr Laub von allen Bäumen am frühesten ab.

 

Echte SCHWARZPAPPEL (Populus nigra) in der Rheinaue.
Echte SCHWARZPAPPEL (Populus nigra) in der Rheinaue.

Nur noch selten ist die echte, in Europa ursprünglich beheimatete SCHWARZPAPPEL (Populus nigra) in der Natur zu finden. Sie ist an ihrem gedrungenen Wuchs zu erkennen, alte Bäume können enorme Ausmaße erreichen und zeigen immer markante Wucherungen an ihrer groben und rissigen Rinde. Zuchtformen von ausländischen Pappeln haben sie verdrängt.

 

Fast gegensätzlich erscheint die WEISSPAPPEL oder SILBERPAPPEL (Populus alba), welche sich an ihrer sehr hellen und glatteren Rinde sowie an der weißen Blattunterseite erkennen lässt. Vom Wind bewegt, flimmern die Blätter geradezu silbern. Gebietsweise  soll der Baum eingeürgert worden sein, ist aber eine europäische Art.

 

Eine weitere heimische Art ist die ESPE oder ZITTERPAPPEL (Populus tremula), deren Laub sprichwörtlich beim geringsten Windhauch in Bewegung kommt, raschelt und wispert.

 

Zweige der europäischen Pappel-Arten von links nach rechts: SCHWARZPAPPEL (Populus nigra), WEISS- oder SILBERPAPPEL (Populus alba) und ESPE oder ZITTERPAPPEL (Populus tremula).
Zweige der europäischen Pappel-Arten von links nach rechts: SCHWARZPAPPEL (Populus nigra), WEISS- oder SILBERPAPPEL (Populus alba) und ESPE oder ZITTERPAPPEL (Populus tremula).

Aus Nordamerika ist die BALSAMPAPPEL (Populus balsamifera) bekannt, welche die harzreichsten Knospen hat. Diese kommen bis heute getrocknet in den Handel. Die europäische Schwester ist die LUNGAUER BALSAMPAPPEL (Populus trichocarpa), deren Ursprünge für das Vorkommen in Österreich nicht mehr ganz zurückverfolgt werden können, welche aber wohl ebenfalls aus Nordamerika stammt.

In der Natur selten, können diese Pappeln leicht im Garten kultiviert werden, um jährlich etwas Räucherwerk von ihnen sammeln zu können. Der Duft der Balsampappeln ist noch etwas intensiver als der von heimischen Pappelarten.

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In den ältesten Rezepturen der traditionellen Pflanzenheilkunde, ebenso wie in der Räucherkunde, werden die PAPPELKNOSPEN verwendet, nur an ihnen kommt das Pappelharz vor. Es wird an den Knospen ausgeschieden und überzieht sie schützend, während das Holz der Pappeln nicht harzhaltig ist. Somit ist es nicht möglich, reines Pappelharz vom Baum zu sammeln, sondern ausschließlich die harzigen Knospen der Pappeln bringen das Harz mit sich.

 

Allerdings gestaltet es sich manchmal recht schwierig, Pappelknospen zu bekommen, da diese Bäume in Feuchtgebieten gerne 30 Meter Höhe haben. Außer bei Fällungen oder Windbruch genau in der richtigen Jahreszeit sind die Knospen hier oft nicht erreichbar. Stockaustrieb mit erreichbaren Knospen kommt bei den Pappeln immerhin von Zeit zu Zeit vor, vor allem nach Fällungen im vorangegangenen Winter.

Dagegen sind junge, kleinere Bäume, die erreichbar sind, wesentlich empfindlicher, was den Verlust von Knospen betrifft, so dass hier ein gewisser Kompromiss gefunden werden muss. Nie dürfen die Knospen von nur einem Baum genommen werden, sondern immer nur wenige Knospen von mehreren Bäumen, um die gewünschte Menge zu sammeln und den Schaden für den einzelnen Baum so gering wie möglich zu halten! Hinzu kommt noch, dass die kahlen Bäume und ihre Knospen zunächst erkannt werden müssen, was nicht immer einfach ist, wenn wir mit der Baumbestimmung nicht vertraut sind.

 

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Es sollen die noch geschlossenen Pappelknospen gesammelt werden. Sie können für Salben und Öle frisch verarbeitet oder aber getrocknet werden, wenn sie als Räucherwerk gedacht sind. Die Knospen aller Pappelarten sind geeignet, sie sind je nach Art aber größer oder kleiner und manche Arten harzen stärker als andere. Diese Kriterien können für das Sammeln interessant sein, denn insbesondere die so sehr kritisierten Pappelzüchtungen zur Holzgewinnung haben als Bäume von enormen Ausmaß tatsächlich die größten und annähernd harzreichsten Knospen!

 

Aus der Erfahrung heraus hat es sich bewährt, weil das Harz die eigentliche Räuchersubstanz ist, ganz einfach die "Hüllen" der Pappelknospen, die sogenannten 'Knospenschuppen', am Boden einzusammeln, wenn sie etwa Mitte April nach dem Austrieb der Laubblätter herabfallen. Durch die steigende Kraft und Wärme der Sonne nach dem Winter sind sie mit den bernsteinfarbig leuchtenden Harztropfen besetzt, die jetzt nicht mehr klebrig, sondern ausgehärtet sind. Dies ist im Winter oder im Februar und März, wenn laut Literatur die Sammelzeit für die Knospen begonnen hat, nicht in dieser Intensität der Fall. Erst die zunehmende Wärme fördert nochmals das Wachstum und die Harzausscheidung. Es erschließt sich deswegen nicht so ganz, dass unbedingt die ganzen Knospen gesammelt werden sollen, wenn auch diese nicht baumverletzende und einfachere Alternative der verharzten Knospenschuppen möglich ist.

 

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Harzige Knospenschuppen einer PAPPEL (Populus sp.) am Boden, typische Fundsituation im April bei trockenem Wetter. Ganz deutlich ist an ihnen das leuchtend orangene Harz der Pappel zu erkennen.

 

Jedoch, das Wetter im April ist entscheidend und die genaue Beobachtung der Bäume. Die harzigen Knospenschuppen fallen innerhalb weniger Tage herab, so dass der richtige Zeitpunkt nicht verpasst werden darf und diese Tage sollten warm und trocken sein, um Sammeln zu können. Dauerhafter Regen entwertet die Knospenschuppen sehr schnell und verschmutzt sie am Boden, so dass sie dann nicht mehr verwendet werden können. Der wechselhafte April bestimmt hier über Erfolg oder "Ernteausfall"...

 

Gesammelt wird von Hand, also jede Knospenschuppe einzeln vom Boden in das mitgebrachte Behältnis. Offene Behälter wie Körbe oder Schachteln sind wie üblich bei Pflanzenmaterial einem luftundurchlässigen Beutel vorzuziehen.

 Es empfiehlt sich aber, den Behälter in diesem Fall mit Folie (lebensmittel-neutral und mehrfach verwenden!) oder besser glattem Papier auszulegen, weil sich das trockene Harz sehr leicht von den Knospen löst und sich dann gut auf der Folie oder dem Papier sammelt.

 

Es wäre schade, diese kostbare Räuchersubstanz zu verlieren, denn dieser mit reinem Pappelharz versetzte "Staub" kann sehr gut in Räuchermischungen verarbeitet werden! Auch während der Trocknung und dem Wenden oder Durchmischen der Knospenhüllen löst sich Harz, dichte Behälter machen Sinn!

 

Das Sammeln dieser Räucherpflanze ist also recht zeitaufwändig, reine Handarbeit, es lohnt sich aber. Bei dieser Methode des Sammelns bietet es sich auch gleich an, da wir ja auswählen können, wirklich nur selektiv die besonders harzigen Knospenhüllen mit sichtbaren großen Harztropfen mitzunehmen.

 

Die Pappel ist ein mächtiger Baum der Elemente und gedeiht oft an mystischen Orten, die der Anderswelt sehr nahe sind und ihre Pforten beherbergen. Das Rascheln und Rauschen des Windes im Laub der hochgewachsenen Pappeln zeigt deutlich ihre Zuordnung zum Luftelement, aber ihr Wachstum an Flüssen, in Auwäldern und Feuchtgebieten ordnet sie ebenso dem Element Wasser zu. Im Flüstern der Pappelblätter vermag man die Stimmen der Götten und Geiswesen zu hören, es unterstützt auch eine leichte Trance und verbindet so direkt mit der Anderswelt.

 

Das Holz der Pappel zeigt im Querschnitt manchmal dunkles Kernholz in Form eines fünfstrahligen Sterns. Hierin lässt sich das Pentagramm-Symbol erkennen. Pappelholz ist deswegen sehr gut geeignet zur Herstellung von verschiedenen Ritualgegenständen und von Runenorakeln für das Werfen der Runen.

Schamanentrommeln mit einem Rahmen aus Pappelholz sind besondere Instrumente für Heilarbeit und andersweltliche Arbeit an wassernahen Kraftorten in der Natur. Das Holz ist leicht und leitet spürbar fliessend positive Energien, ganz so wie der Baum und seine Aspekte wahrgenommen werden.

 

Auch weitere Gewächse in Verbindung mit der Pappel verweisen auf ihre enge Verbindung zur Anderswelt: Der Echte Zunderschwamm (Fomes fomentarius) ist ein häufiger Baumpilz an absterbenden Pappeln und erreicht an ihr ebenfalls enorme Wuchsgrößen bis zu 50 cm. Nicht nur die "Pappelwolle" als Zündmaterial, sondern auch der richtige Zunder aus dem Pilz oder die authentische Räucherkohle aus dem Zunderschwamm kommen also von der Pappel, das Feuer-Element ist vertreten.

Oftmals bilden die Pilze an den Pappeln die sogenannten "Himmelsleitern", Stufen in die oberen Welten, wie diese in einem schamanischen Weltbild gedeutet und verstanden werden können.

 

Eine besonders mystische Pflanze, nämlich die Mistel (Viscum album), gedeiht nur an wenigen Baumarten und die Pappeln gehören zu ihnen. Oft sind schönste Misteln reichlich an ihnen zu finden. Auch hierin wird der sonst unsichtbaren Beziehung zur Anderswelt sehr deutlich von der Natur Ausdruck gegeben. Pappel-Misteln sind die wertvollsten für naturspirituelle Räucherungen!

 

 

 

Die Kelten kannten und verehrten die Pappel beziehungsweise die Espe als eine ihrer verschiedenen Arten folglich sehr. In den keltischen Baumhoroskopen, Baumkreisen, Baumorakeln, Baumalphabeten ('Ogham') und ähnlichen Systemen, welche zwar auch den Einflüssen heutiger Vorstellungen unterliegen, hat die Pappel ihren festen Platz als Baum, der mit verschiedenen Interpretationen beschrieben wird.

 

Nach diesen Systemen bin ich mit der Pappel verbunden. Als ich begann, meinem Interesse für Naturspiritualität zu folgen, wusste ich noch nichts damit anzufangen. Heute ist mir dagegen alles klar...

 

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Zum Ursprung des Pappelharzes gibt es aus der griechischen Mythologie die Legende, dass es sich um die erstarrten Tränen der Sonnentöchter ('Heliaden') handelt. Als sie den Tod ihres Bruders Phaeton, dem Sohn des Sonnengottes, untröstlich beweinten, wurden sie in Pappeln verwandelt. Auch in enger Beziehung zur Unterwelt ist die Pappel in der griechischen Mythologie verschiedentlich anzutreffen, vor allem als Schwellenhüter an den Toren zur Unterwelt, aber auch bei der Anrufung der Göttin Hekate, was die Bedeutung als "Hexenbaum" bereits erahnen lässt. Durch die Zuordnung der Pappel zu Hekate, der Hexengöttin der Magie und Wächterin zwischen den Welten, erhält dies eine deutliche Bestätigung. Hekate ist auch die Göttin der Übergänge, welche den Kontakt mit den Toten in der Unterwelt ermöglichen kann und welche die Hexerei, also das Wandeln zwischen den Welten und Grenzgehen, sowie Orakel und Divination, beherrscht und fördert.

 

In der urgermanischen Tradition gehört die Pappel demenstprechend zu Freya, der als zauberkundig geltenden Göttin der altnordischen Mythologie. Ihre Attribute und Bedeutungen als Hexe sind bis heute in den Vorstellungen des Volksbrauchtums erhalten und in verschiedenen Sagen, häufig versteckt und verfälscht, überliefert worden. So auch in den Symboliken, Bedeutungen, Wirkungen und traditionellen Verwendungen der Pappel. Das Pappelharz ist eine überlieferte Zutat der legendären "Flugsalben" der mittelalterlichen Hexen und wird in verschiedenen dieser Rezepturen erwähnt.

 

Die Inhaltsstoffe des Pappelharzes haben tatsächlich schwach bewusstseinsverändernde, aber ähnlich den Weiden, mit denen sie nahe verwandt sind, auch merklich schmerzlindernde Wirkungen. Dies erklärt die Verwendung von Pappelknospen zur Herstellung verschiedener Salben und Öle als traditionelle Mittel in der Hausapotheke der Volksheilkunde, ist aber auch bei ihrer Verwendung als Räucherwerk ganz deutlich spürbar - wenn auch im Gegensatz zu Salben oder Ölen weniger auf der körperlichen Ebene, sondern viel mehr auf der seelischen.

 

Das Pappelharz verdampft auf der Räucherkohle zu einem weißen, äußerst wohlduftenden Rauch.

 

Der Duft des Pappelharzes ist angenehm süßlich, sehr balsamisch, warm und die Wirkungen des Pappelharzes sind wohltuend, heilend, harmonisierend und entspannend.

 

Auf der seelischen Ebene findet eine starke Zentrierung und Inspiration statt und wir finden in unserer innersten Mitte zu uns selbst. Somit verhilft die Pappelharz-Räucherung dazu, uns zu unserer eigenen Kraft zu führen, um unsere Stärke und unser Potenzial in uns selbst (neu) entdecken und (wieder)erwecken zu können und um sich den Herausforderungen des Lebens (erneut) mit Selbstvertrauen und ohne Furcht entgegenstellen zu können. Pappelknospen sind annähernd unverzichtbar, wenn es um den Rückzug zu sich selbst geht und um Heilungsprozesse auf tiefen Ebenen, um neues Vertrauen in sich selbst und in den eigenen Pfad in diesem Leben erfahren und entwickeln zu können. Bei solcher Heilungsarbeit für sich oder andere Menschen harmonieren die harzigen Pappelknospen als Räuchersubstanz besonders mit balsamisch-süßlich duftenden Harzen von Nadelgehölzen, insbesondere mit Lärchenharz oder dem gealterten Harz der Waldkiefern. Räucherungen mit Pappelknospen und Ruchgras oder Süßgräsern locken bei Naturritualen die Geister und aufgrund ihrer Verbindung zur Anderswelt sind Räucherrezepturen mit Pappelknospen auch für alle Formen der Divination geeignet, sie öffnen und machen empfänglich für verborgene Welten und ihre Erkenntnisse .

 

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Harzige PAPPELKNOSPEN, LÄRCHENHARZ und echtes OPOPANAX-HARZ (Heilwurz) harmonieren wunderbar in Räucherungen für Wohlbefinden und tiefgreifende Heilung auf allen Ebenen.

 

Die ersten langen und warmen Abende des Frühjahrs in der Rheinaue, auf  dem wieder trockenen und mit duftenden Pappelknospen bedeckten Boden liegend, erfüllt von den überwältigenden Düften der sprießenden Pflanzenwelt und der heiligen Räucherungen, gehören für mich zu den herrlichsten Tagen im Jahreskreis. Es sind Tage der Ruhe und Erholung, während denen die Zeit stehenzubleiben scheint - nichts ist mehr wichtig: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind im Fluss, alles kommt und geht... Manchmal, in solchen Momenten, können wir es ganz einfach kommen und gehen lassen, ohne uns daran zu beteiligen, ohne dass die Zeit oder dieses Leben wichtig sind... es ist SEIN.

Nur der Rauch der Räucherung am Flussufer, vom in den Pappeln flüsternden Wind sanft verweht, löst sich in Transzendenz auf  - Natur und Seele sind im Einklang, ersehnte Heilung geschieht und der losgelöste Blick in die Zukunft wird möglich... es ist Zeit, dass alle Visionen sich verwirklichen...

 

 

" I told my soul to come, the clock strikes twelve,

whispers of what they sung ... "

PROJECT PITCHFORK - ' Sky Eye '

 

 

 

Unbeschreiblich mächtige und uralte Schwarzpappel als Weltenbaum der Sumpfwälder in den Niedersächsischen Landesforsten, Sommer 2018.
Unbeschreiblich mächtige und uralte Schwarzpappel als Weltenbaum der Sumpfwälder in den Niedersächsischen Landesforsten, Sommer 2018.